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Milliardenverluste durch Niedrigzinsen

Donnerstag, 9. Januar 2014|0 Kommentare|Altersvorsorge, Beratungspraxis, Finanzen/Geldanlage, Startseite

Die Deutschen sind arm dran

Bezogen auf das Geldvermögen liegen die Deutschen ganz weit hinten im Vergleich mit den anderen Industriestaaten. Das liegt nicht etwa nur am mangelnden Sparwillen. Nein, der Drang zum risikolosen Anlegen wird uns zunehmend zum Verhängnis. Es entstehen riesige Milliardenverluste durch Niedrigzinsen wegen falsch aufgebauter Geldanlage mit einer schlechten , weil kurzfristig ausgerichteter Sicherheitsorientierung!

 

Die wenigsten Bundesbürger haben die Tragweite der Geldpolitik der niedrigen Zinsen noch nicht erfasst. Es wird noch immer ein großer Teil des Vermögens in Anlagen mit (vermeintlich) sicheren Zinsen angelegt oder belassen. Über € 600.000.000.000,– liegen auf Sparbüchern, über € 1.100.000.000.000,– auf Tagesgeldkonten oder anderen Sichteinlagen. Dies führt zu einer realen Geldvernichtung. Die erwirtschafteten Zinsen und Erträge liegen hier deutlich unter der Inflationsrate, obwohl diese (offiziell) auf dem niedrigsten Stand seit langem liegt. Zusätzlich mindert die Abgeltungssteuer die mickrigen Erträge. Eine derartig starke Zinslastigkeit macht uns zu Verlierern.

 

Zusätzlich sind die meisten Deutschen auch noch in klassischen Lebensversicherungen investiert, deren Anlagepolitik (gezwungenermaßen) ebenfalls extrem zinslastig ist. Die Aktienquoten der deutschen Lebensversicherer liegen schon heute weit unter 10% und je niedriger die Zinspapiere fallen, desto geringer wird die Aktienquote, da sonst die Garantieversprechen gar nicht mehr zu halten sind. Dies führt zur kontinuierlich fallenden Ablaufleistungen. In den letzten 10 Jahren sind die Renditen von über 5% auf heute noch rund die Hälfte gefallen. Eine Trendwende ist kaum abzusehen.

 

„Dumb german money“ führt zu Milliardenverlusten durch Niedrigzinsen. Also gehen Sie weg von den mickrigen Festzinspapieren. Die Deutschen werden erkennen müssen, dass sie ohne ein kalkuliertes Anlagerisiko ihre Anlageziele nicht erreichen können. Es ist jedoch wesentlich schwieriger ein sinnvoll strukturiertes Anlageportfolio zusammenzustellen, als alles in Sparbücher und Bundesanleihen zu investieren.

 

Es gibt dabei 3 wesentliche Punkte zu beachten:

 

– individuelle Risikostruktur

 

– kostengünstige Anlageprodukte

 

– flexible Anlagekonzepte

 

Laut einer vor kurzem durchgeführten Forsa-Meinungsumfrage glauben rund zwei Drittel der Befragten, sie hätten ausreichend für das Alter vergesorgt. Aus eigener langjähriger Erfahrung kann ich berichten, dass dies nur äußerst selten der Fall ist. Im Gegenteil: Die Bedarfslücken sind häufig um ein Vielfaches höher, als die meisten auch nur ahnen. Wesentliche Einflussfaktoren, wie Steuer, Sozialversicherung oder Inflation werden oft einfach vergessen.

Wissen Sie, wie es bei Ihnen aussieht?

Bildquellen

  • Festzins: Fotolia: 59672005 - Senior man protecting piggy bank, savings from being stolen © pathdoc

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