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Kursschwankungen bei Festzinsanlagen

Freitag, 17. Oktober 2014|0 Kommentare|Beratungspraxis, Finanzen/Geldanlage, Startseite

Warum haben auch Festzinsanlagen Kursschwankungen?

Festzinsanlagen, bzw. festverzinsliche Wertpapiere haben den Zweck „Ruhe“ ins Anlageportfolio zu bringen und stellen die Wertsicherungskomponente dar. Im Gegensatz zur Wertsteigerungskomponente (meist Aktien), die sehr starken Wertschwankungen unterliegen, sollen die Festzinsanlagen weniger stark schwanken und damit die Gesamtschwankung des Depots reduzieren. Aber warum schwanken sie überhaupt?


Die Antwort finden Sie in diesem kurzen Video:


Wann werden die Kursschwankungen bei Festzinsanlagen relevant?

Im Normalfall nur, wenn die festverzinslichen Wertpapiere innerhalb der Laufzeit gehandelt werden. Dies kann durch vorzeitige Realisierung von Zinserträgen, Beschaffung von Liquidität  oder beispielsweise durch Reduzierung der Anleihequote  beim Re-Balancing erforderlich werden. Werden festverzinsliche Wertpapiere, wie Anleihen, Nachrangdarlehen o. ä. während der vereinbarten Laufzeit durchgängig gehalten, sind mögliche Kursschwankungen nur als stille Reserven oder Lasten zu sehen. Erst beim tatsächlichen vorzeitigem Verkauf werden sie relevant.

Mit abnehmender Restlaufzeit fällt die Volatilität

Wie im Video gezeigt, werden Kursschwankungen bei Festzinsanlagen tendenziell kleiner, je kürzer die Restlaufzeit einer Anlage ist. In “normalen” Zeiten steigt der versprochene Zins mit der Laufzeit an. Der Emittent honoriert seine Planungssicherheit, bzw. das höhere Laufzeitrisiko des Anlegers muss der Emittent mit höherem Zinsversprechen ausgleichen. Beispielsweise wird für eine 10-jährige Staatsanleihe ein deutlich höherer Zins gezahlt als für eine Staatsanleihe über 1 Jahr des gleichen Staates. Dies ist zwar auch derzeit im Prinzip so, jedoch sind die Zinsunterschiede zwischen langen und kurzen Laufzeiten marginal.

Lange Laufzeiten nicht sinnvoll

In der seit einigen Jahren stabil niedrigen Zinsphase, macht es kaum Sinn sein Kapital im Anleihemarkt langfristig zu binden. Der Mehrertrag der langfristigen Bindung steht in keiner vernünftigen Relation zum Risiko der Laufzeit oder man wählt sehr risikoreiche Formen wie beispielsweise Anleihen südeuropäischer Staaten, deren tatsächliche Bonität kaum einschätzbar ist. Ab einer Haltedauer von 5 Jahren ist kein nennenswerter Mehrertrag zu erzielen.

Eine vernünftige Alternative bieten hier transparente Geschäftsmodelle langjähriger deutscher Anbieter, die für Zeiträume von ca. 5 Jahren Zinsen von 7 – 9 % seriös erwirtschaften lassen.

Bildquellen

  • kursschwankungen festzinsanlagen: Fotolia: 50221604 - Tafel Lampe Know-how © JiSign

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